Mit echtem Coca Cola Sirup frisches Cola selbst aufsprudeln

Leben
von Gerhard Petermeir
Veröffentlicht am: 19.02.2015 16:11, zuletzt aktualisiert am: 15.04.2021 10:15

Mit echtem Coca Cola Sirup frisches Cola selbst aufsprudeln

Hin und wieder trinke ich gerne mal eine Cola. Leider machen die kleinen Flaschen ordentlich Müll und große 2-Liter-Flaschen sind nicht nur schwer zu schleppen, sondern werden auch schnell schal. Mit einem kleinen Trick kann man sich aber immer selbst eine frische Cola zubereiten. Wie gut das funktioniert habe ich nun getestet.

Natürlich kann man eine echte Coca Cola nicht ganz selbst herstellen. Schließlich ist das Rezept ein wohlbehütetes Geheimnis. Und selbst wenn es bekannt wäre, würde der Aufwand wohl nicht dafür stehen. Hat man jedoch bereits einen Soda-Stream im Haus lässt sich immer echte Cola frisch zubereiten. Zwar gibt es auch von Sodastream selbst einen Cola-Sirup, dieser kommt aber nicht an das Original heran.

Die Lösung liegt im Minipom Coca Cola Sirup. Diese 1-Liter-Sirup Päckchen sind eigentlich für Cola-Automaten gedacht, lassen sich aber auch als einfache, private Sirup-Spender zweckentfremden.

Coca Cola Sirup

Nun hab ich mir gedacht, Probieren geht über Studieren und einfach mal eine Packung Minipom Coca Cola bestellt. Und siehe da, es klappt und schmeckt. Leitungswasser mit einem Soda-Stream aufsprudeln, Sirup in ein Glas geben, Sodawasser darüberleeren und kurz vermischen, fertig ist das Cola. Und auch der Geschmackstest wurde bestanden - es lässt sich kaum ein Unterschied zum vorgemischten Original aus der Flasche erkennen.

Vorteile:

  • Echtes Coca Cola, Sprite oder Fanta
  • Die Cola ist immer frisch
  • Sirup ist lang haltbar
  • Dosierung nach eigenen Süße-Präferenzen
  • Umweltschonend da verpackungsarm

Nachteile:

  • Packung ist eigentlich für Maschinen gedacht und nicht wiederverschließbar
  • Cola Sirup ist nicht unbedingt billiger

Getestet habe ich das Cola-Sirup im Januar und Februar und in dieser Zeit im Kühlschrank aufbewahrt und auch ausgetrunken. Ich steche dazu einfach ein kleines Loch ca. 1 cm vom Rand entfernt in die Schutzfolie und decke es mit einem Stück Frischhaltefolie ab. Da der Sirup ohnehin viele Konservierungsmittel enthält, sollte er auch einige Monate im Kühlschrank halten. Bisher hatte ich noch keine Probleme und die Aufbewahrung hat dem Sirup meiner Meinung nach nicht geschadet.

Die empfohlene Mischung liegt bei 1:5,5, somit bekommt man aus einem Liter Sirup ungefähr 6,5 Liter des Getränks. Diese Mischung ist aber eher intensiv und ich habe in dieser Zeit wohl eher 1:8 gemischt und sicher 9 bis 10 Liter aus einer Packung erhalten. Das hört sich im ersten Moment nicht nach viel an. Wenn man bedenkt, dass man bei einer 2-Liter-Flasche jedoch entweder gezwungen ist, sie schnell auszutrinken oder schal werden zu lassen, lässt sich der Preis von ca. 10 € für frische on-demand Cola relativieren.

Zudem gibt es auch andere Geschmacksrichtungen, wie Coca Cola light, Sprite oder Fante, zu kaufen.

Fazit: Ab jetzt nur noch als Sirup

Keine Flaschen zu schleppen und immer frisches Cola, wenn man eines will. Ja, der Test hat sich gelohnt. Auch wenn man preislich nicht viel spart, kann ich diesen Weg jedem Soda-Stream Besitzer nur empfehlen.

Update Oktober 2020

Wow, wer zwar gerne Markencola trinkt, es aber nicht unbedingt Coca Cola sein muss, der hat jetzt eine einfach Alternative: Pepsi - mit Cola, 7up, Mirinda, Mountain Dew und Schip schwap - als original SodaStream Sirup.

Cooler move Pepsi. Während sich Coca-Cola offenbar gegen das Homemade Cola wehrt, geht Pepsi den offizielle Weg. Gut gemacht!

Update Juni 2020

Das echte Minipom Coca-Cola ist selten auf Amazon oder Ebay verfügbar. Manchmal kommt es für kurze Zeit von einem (neuen) Händler wieder. Ich vermute Coca Cola selbst geht regelmäßig dagegen vor. Nachsehen lohnt sich aber, wie ich heute wieder gesehen habe:

Update April 2021

Offenbar steigt nun Coca-Cola doch in den Sirup Markt ein. Seit einiger Zeit gibt es original Sprite und Mezzo Mix als Sirup. Das Coca-Cola aber selbst fehlt zurzeit noch. Aber wer weiß, vielleicht dauert es nicht mehr lange 

Alternativen:

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